Europacup Verola 2017

Als Saisoneinstieg und Standortbestimmung diente der erste Europacup im Paracycling für Tim Kleinwächter und seinen Piloten Peter Renner auf dem Herrmann-Renntandem in der Klasse MB (man blind).  Austragungsort waren die beiden Orte Verolanuova und Canio nahe Brescia im Norden Italiens.


Am Samstag waren 168 europäische Athleten angetreten um auf der 10 km langen Zeitfahrstrecke die schnellsten Zeiten zu ermitteln. In dem bergigen Gelände galt es rund 220 Höhenmeter auf den ersten 5 km zu fahren. Die sehr kurvenreiche Strecke bewältigten Kleinwächter/Renner in 16:09 Minuten hinter dem Paralympics- Sieger aus Holland und einem italienischen Team auf Platz 3. Voller Zuversicht ging es am Sonntag in Verolanuova an den Start im Straßenrennen über 81,2 km durch die engen Gassen und Winkel der italienischen Kleinstadt. Gleich in der ersten Runde von 5,8 km, die 14-mal gefahren werden musste konnten sich 3 holländische Teams und das Herrmann Renntandem Renner/Kleinwächter vom Hauptfeld absetzen. Durch geschicktes Taktieren der drei Holländer mussten aber die beiden Deutschen abreißen lassen und fuhren von da an ihr Rennen als einzelner Verfolger vor dem Rest des Feldes. Das ist ungleich schwieriger da die 3 Holländer, bei ständigem Wechseln und Windschattenfahren ihre Kräfte optimal einteilen konnten. So überquerte das fränkische Tandem Kleinwächter/Renner als vierter die Ziellinie.


Einen bitteren Beigeschmack hatte die Bekanntgabe des Gesamtergebnisses, da auf Grund der Beschwerde eines holländischen Teams wegen eines Messfehlers beim Zeitfahren Tim Kleinwächter und Peter Renner auf den 4. Platz rutschten und so in der Gesamtwertung auch auf Position 4 landeten. Da beide Rennen zusammengezählt werden und das Zeitfahren höherwertig zählt, hätte es in der Gesamtwertung auch für den 3. Rang auf dem Siegerpodest reichen können. „Für uns waren die beiden Rennen in Ordnung, wir sind mit unserer Leistung zu Beginn der Saison zufrieden, stehen wir ja erst am Anfang unserer gemeinsamen Karriere auf dem Renntandem“, so resümierten die beiden Paracycler Kleinwächter/Renner.


Spannend wird es beim anstehenden ersten Worldcup der bereits am 12. – 14. Mai im italienischen Maniago in der Provinz Udine stattfindet. Danach geht es gleich am darauffolgenden Wochenende zum 2. Worldcup in das belgische Ostende. Die Spannung steigt.


Trainingslager 2017

Ende Februar bis Anfang März, hielten sich Tim Kleinwächter und Peter Renner ein weiteres Mal auf Mallorca auf um sich intensiv auf die kommenden Herausforderungen und Ziele vorzubereiten. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Spritzigkeit und Sprintfähigkeit auf dem Tandem. Beide absolvierten zahlreiche gezielte Trainingseinheiten. Ausgangspunkt war diesmal der landschaftlich reizvolle Norden der Insel, das Sporthotel der Beiden befand sich in Playa de Muro. Jetzt sind es nur noch wenige Wochen bis zum Saisonstart in Italien, beim ersten Europacup, den Renner und Kleinwächter unter ihre Räder nehmen werden. Übrigens: dank der Unterstützung der Fahrradecke Erlangen verfügt das Herrmann-Renntandem jetzt auch über eine elektronische DI2-Schaltung, was einen echten technischen Vorteil darstellt, entfallen so doch die langen Schaltzüge am Tandem und die Schaltung funktioniert direkter und schneller.


Trainingslager 2016

Unser Duo Kleinwächter/Renner bereitete sich im Dezember intensiv auf der Sonneninsel Mallorca auf die kommende Saison vor. Der schwer sehbehinderte Tim Kleinwächter hat sich für 2017 viel vorgenommen, bereits im April stehen die ersten internationalen Einsätze der Paracycling-Saison in Italien an. Peter Renner arbeitete mit Tim Kleinwächter viel an der gemeinsamen Abstimmung und binnen einer Woche konnten Beide über 1000 Kilometer bei bestem Wetter sammeln. Als Hauptziele nennen beide Rennfahrer die im September stattfindenden Weltmeisterschaften in Südafrika. Doch auch bei der Challenge in Roth im Juli kommenden Jahres möchten die beiden auf dem Herrmann-Tandem für Furore sorgen. Als Team "Herrmann-Radteam.de" wollen Kleinwächter und Renner in jedem Fall einen neuen persönlichen Rekord auf dem Zweiergespann aufstellen, im letzten Jahr blieb die Uhr mit Pilot Markus Renner bei einem Stundenmittel von knapp 40km/h bei 4:32h stehen.


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