Viertes Rennen, vierter Sieg - Fritz Meingast mit einem perfekten Monat

Am vergangenen Sonntag vertrat Fritz die Farben der "Herrmänner" beim Einzelzeitfahren in Freising - und das sehr erfolgreich. 

Nach gut eingeteiltem Rennen und einem furiosen Ritt stoppte die Uhr für Fritz bereits nach 26 Minuten und 30 Sekunden - der nächste Sieg für das Radteam Herrmann. Somit stand Fritz vor Richard Stockhausen und Ricardo Mariense-Wickert (beide Team Magnesium Pur) erneut ganz oben auf dem Podium. Damit gelang Fritz ein perfekter Auftritt im Monat September, in dem er bei vier Rennen an den Start ging und alle vier gewinnen konnte.

Mit dem Sieg in Freising verabschiedet sich der viermalige Bayerische Meister im Einzelzeitfahren auch gleichzeitig in die wohlverdiente Winterpause. 

Mit starken Rennauftritten bei denen Fritz wieder einmal alles für die Baiersdörfer Equipe gegeben hat und insgesamt sechs Saisonsiegen hat Fritz Meingast - wie so oft - eine bärenstarke Saison abgeliefert!


Fritz Meingast glänzt mit Doppelsieg bei den Ullmax-Radsporttagen

Bei den Ullmax Radsporttagen galt es für die Fahrer zwei Rennen an zwei Tagen zu bewältigen. Am ersten Tag stand ein Einzelzeitfahren auf dem Rennprogramm, der zweite Tag brachte ein Kriterium über 70km.

Bereits am ersten Tag holte sich Fritz - in seiner Paradedisziplin, dem Einzelzeitfahren - überlegen den nächsten Saisonsieg. Mit über einer Minute Vorsprung zeigte er eine souveräne und dominante Vorstellung beim Einzelzeitfahren in Dersekow.

Am zweiten Tag stand ein ca. 70km langes Kriterium auf dem Programm. Hierbei galt es für die Fahrer eine 2,5km lange Runde insgesamt 28 zu bewältigen und zudem in sieben Wertungssprints Punkte zu sammeln.

Bereits zu Beginn konnte sich Fritz drei Wertungen aus einer Spitzengruppe heraus sichern und somit für die Vorentscheidung sorgen. Eine weitere Fluchtgruppe versuchte zwar noch einmal ihr Glück, konnte Fritz aber nicht mehr einholen - dies bedeutet den zweiten Sieg am zweiten Tag.

Bleibt noch zu sagen, dass Fritz nach zwei souveränen Siegen natürlich auch die Gesamtwertung der Ullmax-Radsporttage für sich entscheiden konnte - eine wirklich starke Leistung!


Maxi Hornung erfolgreich bei der bayerischen Bahn-meisterschaft - Gold im Sprint

Bei den bayrischen Bahnmeisterschaften auf der Bahn konnte Maxi Hornung erfolgreich die Farben des Teams hochhalten. Neben drei Bronzemedaillen im Punktefahren, Omnium und Scratch errang er im Sprint die Goldmedaille.

Auch wenn Hornung gerne mehr gezeigt hätte, stimmt das Ergebnis nach zweiwöchiger Radpause wegen einer Erkältung versöhnlich. Dominiert wurden die Meisterschaften vom Sechstage-Profi Christian Grasmann, der außer im Sprint sämtliche Goldmedaillen abräumte


Hannes Rauh erkämpft dritten Rang bei Triathlon-Staffel in Höchstadt

Beim diesjährigen Triathlon in Höchstadt waren gleich gleich mehrere"HERRMANN baut Ideen aus"- Staffeln an den Start gegangen und man hatte sich einiges vorgenommen. Die Herrmann-Staffel 2 war rund um den erfahrensten Teamfahrer Hannes Rauh stark besetzt und das sollte sich auszahlen.

Auf der Strecke des Kurzdistanz-Trothlon galt es für die Teilnehmer insgesamt 1500m Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen schadlos zu überstehen und hierbei noch um Bestzeiten zu kämpfen.

Bereits auf der Schwimmstrecke legte sich die Staffel 2 der "Herrmänner" rund um Hannes Rauh stark ins Zeug und bereits nach 22 Minuten wurde auf dem fünften Rang liegend an den erfahrensten Teamfahrer der Baiersdorfer Equipe übergeben - was dann folgte war einfach nur schnell. 

Hannes fand zügig seinen Rhythmus und kämpfte sich mit all seiner Erfahrung sogar noch drei Plätze nach vorne. Mit einer äußerst rasanten Durchschnittsgeschwindigkeit von 40,32km/h was einer Strecke von minütlich zurückgelegten 672m entspricht fuhr Hannes nicht nur die zweitschnellste Radzeit, sondern konnte auch auf dem zweiten Gesamtrang liegend an den Läufer der Herrmann-Staffel 2 übergeben.

Nach leidenschaftlichem Kampf und quälenden 2:02:28 durfte sich die Staffel von "HERRMANN baut Ideen aus" gebührend mit einem starken dritten Gesamtrang feiern lassen.


Fritz Meingast siegt erneut

Heute war es der Zeitfahrspezialist Fritz Meingast, der beim 2. Vilstal Einzelzeitfahren nichts anbrennen ließ. Dem viermaligen Bayerische Meister im Einzelzeitfahren gelang eine tadellose Vorstellung und nach guter Renneinteilung konnte er den Sieg für die "Herrmänner" perfekt machen.


Fabian Holzmeier ist Bayerischer Vize-Bergkönig

Nachdem Fabian Holzmeier große Teile der Saison verletzungsbedingt pausieren musste, zeigte er bei den Bayerischen Bergmeisterschaften in Stadtsteinach, dass er das Radfahren nicht verlernt hat. Beim 4.5 km langen Bergzeitfahren (240 hm) mit zwei Flachstücken und Rampen an die 20% kam er mit den Rhythmuswechseln gut klar und verpasste den Titel des Bayerischen Meisters um nur 11 Sekunden.

Sieger wurde Wolfgang Hofmann (E-Racers Top Level Augsburg), ein ausgewiesener Spezialist für Bergrennen, der bereis letztes Wochenende mit Rang 10 bei den Deutschen Bergmeisterschaften überzeugte. Den dritten Platz weiere 10 Sekunden hinter Radteam Herrmann-Kletterer Fabian Holzmeier belegte Florian Völk (TuS Fürstenfeldbruck).


Okolo Jiznich Cech

Das Radteam Herrmann ist dieses Jahr bei der stark besetzten Profirundfahrt Okolo Jižňich Čech am Start um hier über vier bergige Etappen und den einführenden Prolog inmitten eines des stark besetzten Profifeldes zu bestehen. Die Konkurrenz mit namhaften Mannschaften, wie u.a. dem Team Quickstep, dem Team Lotto Soudal, der Deutschen Bahn-Nationalmannschaft lässt einiges erwarten, doch die "Herrmänner" haben sich nichts desto trotz einiges vorgenommen...

Prolog (Nová Bistrice - 37,5km)

Auftaktkriterium der Okolo Jižňich Čech Rundfahrt in Südböhmen

Inmitten des Profifeldes (Team Quickstep, Team Lotto Soudal, Deutsche Bahnnationalmannschaft u.a.) galt es heute bei Regen und einer anspruchsvollen Runde gut in die 5-tägige Rundfahrt zu starten. Die Abstände sollten noch nicht fürs Klassement zählen: bester des Teams war am Ende Peter auf Rang 16.

1. Etappe (ceské Budejovice / Tábor - 143km)

Mit solider Leistung auf der ersten Etappe der Rundfahrt

Zwar verpasste das Team am Ende den Sprung in die entscheidende Gruppe, dennoch zeigten sich die Herrmänner oft an der Spitze des gut besetzten Feldes und setzen einzelne Attacken. Besonders Peter zeigte ein starkes Rennen auf den 135 welligen Kilometern. Am Ende erreichte Schunki als 32. als bester des Teams das Ziel in Tabor.

2. Etappe (Ceske Velenice / Kaplice -  154km)

Peter Renner gewinnt die zweite Etappe...fast

Die zweite Etappe in Tschechien hatte es in sich, knapp 160km auf Straßen die diese Bezeichnung nicht verdient hatten. Nach gut 30km setze Peter einem Ausreißer nach der bereits 3:30min Vorsprung hatte. Nach 60km hatte er aufgeschlossen und die Beiden harmonierten gut. Fast hätte es das Duo aus Herrmann und Dukla Praha bis ins Ziel geschafft! Doch 2.000m vor dem Ziel war der Traum ausgeträumt... er wurde 28. Am morgigen Samstag nehmen die Herrmänner nun die Königsetappe unter die Räder.

3. Etappe (Trebon / Churánov - 161km)

Die Spitze des Rennens war erneut "Herrmannblau"

Die 3. Etappe der Okolo Jižních Čech bot reichlich Höhenmeter und eine Bergankunft auf über 1000m. Schon früh hatten es die Herrmänner erst mit Peter und dann mit Schunki und Maxi erfolgreich versucht eine Fluchtgruppe zu besetzen. So waren ab Kilometer 20 zwei blaue Trikots in der siebenköpfigen Gruppe des Tages zu sehen. Schunki musste nach etwa zwei Dritteln dem hohen Tempo Tribut zollen, Maxi hielt sich weiterhin vorn und erreichte nach über 160km und mehr als 3000 Höhenmetern als 30. das Ziel.

4. Etappe (Protivín / Jindrichuv Hradec - 171km)

Schon wieder nur "fast": Peter ist der Flucht- und Vizebergkönig der Rundfahrt

Nach einem Tag im Feld für Peter scherzte man im Team noch in der Früh über einen erneuten Fluchtversuch! Nach sechs Kilometern war es soweit, Peter setzte drei Mann nach und die Gruppe des Tages stand. Auf einer extrem windigen und der längsten der fünf Tagesabschnitte erarbeiteten sich die vier Fahrer bald einen Vorsprung von fünf Minuten. Nach insgesamt etwa 300km der insgesamt gut 600km an der Spitze der Rundfahrt verließen Peter auf den drei Innenstadtrunden im Ziel auf einmal die Kräfte. Er rollte dann mit der ersten Gruppe nach seinen drei ehemaligen Fluchtgefährten ins Ziel die es tatsächlich schafften. Durch seine Flucht nach vorne verpasste er in der Endabrechnung das gepunktete Bergtrikot nur um einen Punkt. Mit 23 Punkten landete er knapp hinter dem Bergkönig aus der AWT-Greenway Mannschaft, dem Nachwuchsteam hinter Tony Martin, Mark Cavendish und Co, die die Rundfahrt dominiert hatten.

Schunki, Maxi und Lukas erreichten ebenfalls das Ziel. Besonders hervorzuheben sicher Lukas Schmidt der sich bei seiner ersten Rundfahrt, dem erst zweiten Lizenzrennen und dann gleich einem Profirennen als C-Fahrer hervorragend schlug! Als Schlussfazit steht auch ohne das ganz große Ergebnis: mit insgesamt 410km von 630km in Fluchtgruppen war das Radteam Herrmann sicher das aktivste und angriffslustigste Team.


Schnellste Radzeit bei Deutschlands größtem RAdrennen in Hamburg

Gleich sechs Herrmänner standen am Start bei den Vattenfall Cyclassics in Hamburg. Lukas, Aleš, Hannes, Stefan und Christoph nahmen die lange Runde über 155km unter die Räder ihrer Marinbikes. Leider war ihnen unter den etwa 17.000 Teilnehmern nur ein Startplatz in einer der hinteren Startgruppen (Startblock F) zugeteilt worden. Dies bedeutete, dass die fünf bereits 20 Minuten Rückstand auf die ersten Starter als Hypothek mit ins Rennen nahmen.

Doch davon ließen sie sich bei bestem Wetter und guter Stimmung im Team nicht die Laune verderben und hielten von Anfang an in geschlossener blauer Formation das Tempo hoch. Hunderte und Tausende von Fahrern holten sie nach und nach wieder ein. Letztlich waren es noch Lukas und Aleš die nichts unversucht ließen den Anschluss zu den Ersten wieder herzustellen.

Von der kräftezehrenden Aufholjagd und zu wenigen Getränken gezeichnet musste Lukas am Ende nach getaner Arbeit Aleš ziehen lassen. Aleš konnte zwar nicht mehr ganz nach vorne aufschließen, dennoch hatte an diesem Tag keiner die 155km so schnell absolviert wie er: ganze sieben Minuten schneller war er als der Sieger des Rennens, Lukas fuhr die zweitschnellste Zeit. So kann man nur spekulieren wie es am Ende ausgesehen hätte,  wäre man in der ersten Startgruppe gestanden... 

Ein tolles sportliches Ereignis war es trotzdem und wieder einmal zeigte sich an dem Wochenende, wie das Team in neuer Formation innerhalb der Saison zusammengewachsen ist. Nach kurzer Regeneration sah man gemeinsam das große Finale der Profis an, bei dem am Ende bekanntlich André Greipel der Konkurrenz einmal mehr das Hinterrad zeigte und den Sieg davon trug. Stefan's Fazit: "bei den Radzeiten heute haben wir hier für 2016 noch mindestens eine Rechnung offen".


Bayerische Meisterschaft Kriterium - Christopher Schunk wird sechster, Peter Renner Zwölfter

Heute ging es für das Radteam Herrmann rasant zur Sache. In Kehlheim stand die Bayerische Kriteriums-Meisterschaft auf dem Programm. Auf dem schnellen Kurs, der äußerst rasant mit einem 46er Stundenmittel in Angriff genommen wurde war es schwer, die Wertungssprints für Christopher Schunk anzufahren, dem es dennoch gelang, bis zur Rennhälfte wertvolle 5 Wertungspunkte zu erzielen.

Die Baiersdorfer Equipe - die sichtlich um aktive Renngestaltung bemüht war - entschloss sich daher, das Rennen von vorne zu fahren. Peter Renner glückte mit vier anderen Fahrern ein Ausreißversuch und er fand sich in einer fünfköpfigen Spitzengruppe wieder, in der er ebenfalls punkten konnte.

Mit größten Anstrengungen konnte das Feld die Spitzenreiter doch noch stellen und Peter Renner verpasste knapp eine TopTen-Platzierung.

In der Endabrechnung erreichte "Schunki" einen starken sechsten Rang, Peter wurde guter Zwölfter.

Das Team hat eine gute kämpferische und mannschaftlich sehr geschlossene Leistung gezeigt und mit eben dieser Fahrweise will man bereits nächste Woche wieder voll angreifen.


Gelungenes Heimspiel für das Radteam Herrmann - Schunk wird zweiter

Am vergangenen Sonntag war für die "Herrmänner" der Baiersdörfer Equipe ein besonderer Tag. Mit dem Rennen in Altdorf bei Nürnberg stand das Heimrennen an, das der Stammverein der Renngemeinschaft (RC Herpersdorf) einmal mehr unter Führung des Teamfahrers und Vereinsvorstandes Jan Puschmann glänzend organisiert hatte.

Wie jedes Jahr hatte man sich diesen Tag im Rennkalender besonders vermerkt und wollte das Rennen hier besonders aktiv gestalten und eine Top-Platzierung einfahren.

Bereits von Beginn an zeigte sich das Radteam Herrmann gleichsam aufmerksam, wie engagiert. Aktiv wurde das Rennen gestaltet und Top-Sprinter Christopher Schunk bei den Zwischenwertungen ein ums andere Mal in eine aussichtsreiche Position gebracht. Schunk selber zeigte sich einmal mehr glänzend aufgelegt und trat unnachahmlich zum Sprint an, was dem Punkte-Konto des Radteam Herrmann Zähler um Zähler einbrachte.

Somit gelang es beim diesjährigen Kriterium in Altdorf - bei dem heuer sogar zwei tschechische Teams am Start standen - Sprinter Christopher Schunk in der Endabrechnung einen hervorragenden zweiten Rang hinter Profi Florenz Knauer zu erzielen.

Eine starke Vorstellung des gesamten Teams und eine geschlossene mannschaftliche Leistung bei der Heimvorstellung. 


Markus Kolb landet TopTen-Platzierung und steigt auf

Am Samstag - dem Vortag des Heimrennens der Baiersdorfer Equipe - ging es für einige Fahrer des Radteam Herrmann nach Stelzenberg, um dort den 7. Saunawwel-Preis zu bestreiten.

Auf insgesamt schnellen 66km galt es für die Fahrer alles zu geben und taktisch geschickt zu fahren, um bei enormem Renntempo das Rennen aktiv Mitgestaltung zu können und die vorgenommenen Ziele zu erreichen.

Markus Kolb gelang es schließlich eine der Top Platzierungen zu erreichen und mit dem neunten Platz der Endabrechnung stand es schließlich fest - seit Samstag ist der Aufstieg in die höchste deutsche Amateurklasse perfekt und Markus Kolb ein Elite A-Fahrer.

Markus Kolb konnte so seine ausgezeichnete Arbeit während der Saisonvorbereitung und den Rennen des laufenden Rennkalenders krönen und sich selbst für die harte und kontinuierliche Arbeit belohnen.


Meingast belegt Platz fünf bei der Derny-DM

Fritz Meingast wird fünfter bei der Derny-DM am Reichelsdorfer Keller.

Im Trikot des Heimvereins RC Herpersdorf zeigte er beim sehr gut besetzten Rennen - das Stefan Schäfer aus Irschenberg für sich entschied - hinter Frank Schwarz auf dem Derny eine starke Leistung.

Eine gute Renneinteilung verhalf ihm zu dem Topresultat!

Jan Puschmann verpasste den Einzug ins Finale nur aufgrund eines technischen Defekts, stellte mit Platz zwei im kleinen Finale aber seine Klasse unter Beweis.


Fritz Meingast schon wieder auf dem Podium

Beinahe jede Woche gelingt es Fritz Meingast zur Zeit für ein Topergebnis zu sorgen!

Am Wochenende startete er, sowie einige weitere Fahrer des Radteam Herrmann in Bamberg bei Gartenstadt-Kriterium.

Dort wurde er mit gleich zwei Rundengewinnen Dritter hinter dem souveränen Sieger Florenz Knauer und Robert Müller. Eine starke Leistung zeigte auch Benjamin Korndörfer bei dem es am Ende trotz eines Sturzes noch zu Platz fünf reichte, Markus Kolb wurde Zehnter.


Hornung wird siebter beim Profikriterium in St. Anton am Arlberg


Fritz Meingast wird starker zweiter in Regensburg - gesamtes Team bestreitet Arber-Radmarathon

Bereits am Vortag des Arber-Radmarathon galt es für die Elite-Fahrer des Radteam Herrmann kräftig in die Pedale zu treten. Mit dem 1. Radkriterium Regensburg im Rahmen der Radsport Großveranstaltung stand ein Profikriterium auf dem Programm, das sich sowohl von der Streckenführung als auch von der Besetzung des Fahrerfeldes vielversprechend darstellte.

Nach zwei neutralisierten Runden wurde das Rennen mit dem "scharfen" Start eröffnet und bereits von Beginn an wurden beinahe unzählige Angriffsversuche gestartet, jedoch zunächst noch ohne den ganz großen Erfolg.

Nach einigen gefahrenen Runden war es dann Friedrich Meingast der sich für die "Herrmänner" entscheidend absetzen konnte.  Fritz gelang es genau wie dem späteren Sieger Oliver Mattheis aus Kempten sogar einen Rundengewinn herausfahren.

Stark präsentierte sich auch Christopher Schunk. Aus dem Feld heraus war es der dominierende Sprinter und es fehlten nur einige Meter um den rennentscheidenden Kundengewinn herauszufahren. Am Ende erreichte er mit Platz vier eine starke Platzierung und verpasste das Podium nur um Haaresbreite!


Mit dem gesamten Team samt Sponsor Stefan Herrmann und den Helfern unseres Teams betritt man am Folgetag den Arber-Radmarathon. Bei bestem Radfahrerwetter kam die Baiersdorfer Equipe nach schweren 250 Kilometern am Ende als geschlossene Gruppe wieder auf dem Dultplatz an.


Ein gelungenes Wochenende nach dem zweiten Platz durch Fritz Meingast am Vortag, was auch die Mittelbayerische Zeitung und Fotograf Tschannerl hervorragend dokumentieren:

http://www.mittelbayerische.de/fotos/bilderstrecken/sport/arber-radmarathon-durch-den-landkreis-cham-22077-gal28991.html?page.id=20000


Maxi Hornung im Gelände Erfolgreich

Nur eine Woche nach dem Ende der Transalp ging es für Maxi Hornung auf ungewohntes Terrain.

Im unterfränkischen Rappershausen galt es einen 3,5km langen Kurs mit einigen Trails und einer technisch anspruchsvollen Abfahrt durch eine schmale Schlucht 8 Mal zu bewältigen. Direkt vom Start konnte sich Maxi an der Spitze platzieren. Letztlich fehlte dann doch noch die nötige Spritzigkeit, die wohl bei der Alpenüberquerung verloren gegangen ist, um den Sieg zu holen. Mit Platz zwei konnte Maxi aber dennoch zufrieden von seinem Ausflug ins Gelände die Heimreise antreten.


Challenge Roth 2015 - Radteam Herrmann mit starken Radzeiten

In gleich drei Staffeln starteten Peter Renner, Fritz Meingast und Stefan Herrmann bei der diesjährigen Challenge Roth und konnten überzeugen. Fritz traf es doppelt hart: erst zwei Tage vorher wusste er, dass er für unseren Triathleten Lukas Schmidt in die Bresche springen sollte. Doch das klappte gleich richtig gut.

Schon bei seinem Debüt über die 180km fuhr er direkt die drittbeste Radstaffelzeit. Ohne zielgerichtete Vorbereitung und mit nagelneuem Zeitfahrmaterial eine starke Leistung!

Auch der Teamsponsor machte einen guten Job und trug dazu bei dass die Staffel Herrmann 1 früh auf den Läufer übergeben konnte.

Peter als alter Rothhase konnte bei seinem schon fünften Rothstart eine neue persönliche Bestzeit bei windig-warmen Bedingungen aufstellen und erreichte mit der Arndt-Staffel 1 (ARNDT Triathlon Team) den zweiten Gesamtrang, eine hervorragende Leistung!


Radteam Herrmann bei der 36. internationalen Oderrundfahrt

Nachdem man bereits vor zwei Jahren an der erfahrungsgemäß sehr stark besetzten Internationalen Oderrundfahrt teilgenommen hatte, geht es dieses Jahr für das Radteam Herrmann wieder nach Frankfurt (Oder) nahe der polnischen Grenze, um an der inzwischen 36. Auflage dieser Rundfahrt teilzunehmen.

Im Vergleich zur Austragung von 2013 haben sich die Organisatoren auch nochmals einiges überlegt und sowohl die Reihenfolge der Etappen als auch einige Etappen selbst, wie beispielsweise den "Großen Preis der Stadt Frankfurt (Oder)", streckentechnisch in veränderter Form präsentiert.

Mit Teams, wie den "Racing Students", dem "rad-net ROSE Team", dem "Team Ur-Krostitzer Giant", dem "LKT Team Brandenburg", dem "KED Stevens Team" und dem "Team Stölting" ist das Fahrerfeld äußerst namhaft. Mit der U23 Nationalmannschaft Luxemburgs ist man darüber hinaus auch international besetzt und macht dem Namen der Rundfahrt alle Ehre. 

1. etappe (Frankfurt Oder/ Frankfurt ODer: 75km)

Großer Preis der Stadt Frankfurt (Oder)

Auf der ersten Etappe ging es im Herzen der Stadt Frankfurt (Oder) beim "Großen Preis der Stadt Frankfurt (Oder)" gleich voll zur Sache. Auf äußerst harten, windanfälligen und schnellen 75 Rennkilometern mussten die Fahrer 50 Runden zurücklegen, die es in sich haben sollten.

Mit geänderter Streckenführung präsentierten die Veranstalter dem Fahrerfeld und der Zuschauerschar eine Streckenführung, die für ein rasantes Ausscheidungsfahren aller erster Güte sorgen sollte.

Das Rennen war erst ein paar Sekunden alt, als man im vorderen Teil des Hauptfeldes bereits voll in die Pedale trat und ohne langes Abwarten voll auf Angriff gefahren wurde. Bereits nach etwa zwei Rennrunden waren die ersten Lücken im Pelleton entstanden und etwa ein Drittel der Fahrer nicht mehr in der Lage dem äußerst hohen Tempo und der angriffslustigen Fahrweise der führenden Teams zu folgen. Aufgrund der wechselhaften Wetterlage war das Rennen zudem auch noch von windanfälligen Passagen geprägt und der ständige Wechsel zwischen Sonnenschein, düsteren Regenwolken und stärkeren Windböen setzte den Fahrern zusätzlich zu.

Nach einigen Runden wurden die ersten Attacken aus dem Hauptfeld gestartet und die ersten ernsthaften Versuche unternommen, entscheidend vom Hauptfeld wegzukommen. Einige dieser Versuche blieben ohne den großen Erfolg, bis es nach etwa knapp der Hälfte des Rennens Jonas Tenbruck von den Racing Students und Henner Rödel vom Team Ur-Krotitzer Giant gelang, eine entscheidende Attacke zu fahren. Schnell konnten die beiden Sekunde um Sekunde auf das Hauptfeld herausfahren und den Abstand somit vergrößern.

Das Hauptfeld versuchte mit vereinten Kräften die beiden wieder einzufangen, die sehr gut harmonierten und es damit dem Pelleton zusehens erschwerten, wieder heranzukommen. Auch waren es die Teams der beiden in Front liegenden Fahrer, die jeden Versuch, nochmals entscheidend an die beiden Führenden heranzukommen unterbinden konnten.

Als das Führung-Duo auf die letzte Runde geschickt wurde war es Jonas Tenbruck, der am Berg attackierte und somit noch einige Meter auf Henner Rödel herausfahren konnte. Er ist nun der Führende der Gesamtwertung mit sechs Sekunden Vorsprung und darf am morgigen Freitag verdient im gelben Trikot an den Start gehen.

Die Fahrer des Radteam Herrmann haben tapfer gekämpft und bis zur letzten Runde alles gegeben, auch wenn einige dem hohen Renntempo und dem windanfälligen Kurs Tribut zollen mussten und mit ein paar Runden Rückstand ins Ziel kamen ist bei Weitem noch nichts verloren. Im Gesamtklassement bester der Baiersdörfer Equipe ist Leonardo Sansonetti auf dem 56. Rang. Er verlor auf die beiden Führenden nur eine Runde. 

Das Radteam Herrmann hat sich für die zweite Etappe einiges vorgenommen. In erster Linie wird man versuchen, auf dem sehr windanfälligen Kurs aufmerksam zu fahren und wenn es die Beine zulassen den ein oder anderen Angriffsversuch starten.

Das exakte Gesamtklassement findet sich hier: (http://www.frc90.de/pdf/2015/1_etappe_elite.pdf) und die erste Etappe der 36. Internationalen Oderrundfahrt lässt sich darüber hinaus im Detail auf Strava finden: (https://www.strava.com/activities/342641228)


"Herrmänner" mit Starkem Auftritt in Strullendorf

Wo würde diese Schlagzeile der erfolgreichen "Herrmänner" besser passen, als wenn es Stefan Herrmann und  Nachwuchsfahrer Lukas Herrmann persönlich in die Hand nahmen beim diesjährigen Großen Preis der Gemeinde Strahlendorf kräftig in die Pedale zu treten. 

Bereits von Beginn an zeigten die Routiniers Stefan Herrmann und Johannes Rauh eine hervorragende Vorstellung und spielten all ihre Erfahrung und ihr Geschick aus. Schlussendlich gelang es Johannes Rauh,  den hervorragenden vierten und Stefan Herrmann einen starken fünften Rang einzufahren.

Zuvor hatte bereits der 13 jährige Nachwuchsfahrer Lukas Herrmann - Sohn unseres Teamsponsors und Teamfahrers Stefan Herrmann und selbst schon begeisterter Radsportler - das Juniorenrennen in überzeugender Manier für sich entscheiden können.

Der Auftritt der Baiersdorfer Equipe war also ein gelungener und von großem Erfolg gekrönt.


Radteam Herrmann mit Doppelsieg in Altenkunstadt - Fünf Fahrer in den Top Ten

Bei heißem Wetter ging es für die Fahrer des Radteam Herrmann nach Altenkunstadt um auf 60 schnellen Rennrunden zu bestehen.

Bereits zu Beginn des Rennens war es die Baiersdörfer Rad-Equipe, die das Rennen dominierte und durch eine aktive Fahrweise versuchte schnell für klare Verhältnisse zu sorgen. nach ca. 30 Runden und somit der Hälfte des Rennens lag Christopher Schunk, der Top-Sprinter der "Herrmänner" souverän in Führung. Das Team hatte ihm zuvor ein ums andere Mal mit mannschaftlich geschlossener Fahrleistung und aufmerksamer Teamarbeit eine optimale Sprintvorbereitung erarbeitet, so dass Schunk sich ein ums andere Mal die Wertungspunkte sichern konnte.

Die zweite Hälfte des Rennens war die von Friedrich Meingast. Nachdem Teamkollege Schunk zu diesem Zeitpunkt bereits beinahe unaufhaltbar in Führung lag, war es der Zeitfahr-Spezialist des Radteams Herrmann, der attackierte und entscheidende Meter zwischen sich und das Hauptfeld bringen konnte. Trotz vereinzelten Versuchen, den Ausreißer wieder einzufangen gelang es dem Peleton nicht mehr, Fritz einzuholen - der Doppelsieg für das Radteam Herrmann war durch Friedrich Meinagst, der den ersten Rang und Christopher Schunk auf dem zweiten Platz perfekt.

Das fulminante Ergebnis rundeten Benjamin Korndörfer (vierter Platz), Markus Kolb (fünfter Platz), Leonardo Sansonetti (siebter Platz) sowie Fabian Holzmeier (elfter Platz) ab.

Dank einer geschlossenen Teamleistung und der engagierten und aufmerksamen Fahrweise jedes Einzelnen war es gelungen, ein furioses Ergebnis zu erzielen - der Doppelsieg in Altenkunstadt und fünf Platzierungen unter den Top Ten.


Starker Auftritt bei der Tour Transalp 2015 - Peter Renner und Maximilian Hornung erreichen fünften Rang

Bildquellen: teameigenes Bildarchiv und vielen Dank an die großartigen Fotografen der Tour Transalp (www.tour-transalp.de) Andi Dobslaff und Uwe Geissler für das tolle Bildmaterial vom siebentägigen Event über die Alpen von Sonthofen nach Arco.

Los gehts zur Transalp 2015!

Peter und Maxi werden unsere Farben während der kommenden Woche auf den sieben schweren Etappen von Sonthofen nach Arco am Gardasee vertreten. Heute wartet mit dem Hahntenjoch die erste schwere Bergprüfung auf die beiden Fahrer. Die Etappe über 120km endet dann im Tal in Imst. Das Wetter verspricht Gutes für schlechte Witterungsbedingungen sind die Beiden mit hochwertigen Sportfulprodukten ausgestattet. Wir werden berichten...

1. Etappe (Sonthofen / Imst: 121,8km)

Mit viel Pech in die Transalp gestartet

Heute wurde die erste Etappe der diesjährigen “Schwalbe Tour Transalp“ von Sonthofen im Allgäu nach Imst in Tirol ausgetragen. Maxi Hornung und Peter Renner hatten sich für diese Etappe viel ausgerechnet, da es abgesehen vom Hahntennjoch nur kürzere Steigungen zu bewältigen gab, was den beiden kräftig gebauten Athleten eigentlich in die Karten spielen sollte. Bereits nach wenigen Kilometern ging es über den Oberjochpass ins Tannheimer Tal. Hier konnten die beiden die Kuppe in der vordersten Gruppe ohne größere Anstrengungen überqueren. Nur wenige Kilometer später ging es durch eine Baustelle, die eher einem Geröllfeld glich. Kurz nach deren Ende musste Maxi feststellen, dass die Luft aus dem Reifen entweicht. Nach einem gefühlt endlosen Reifenwechsel gingen die beiden auf große Aufholjagd, um den Rückstand von 7 Minuten zumindest wieder zu verringern. So ging es an geschätzt 500 Fahrern vorbei, welche die beiden zwischenzeitlich passiert hatten. Nach etwa 70km, in denen die Beiden ohne Unterstützung pausenlos Führungsarbeit leisteten, mussten sie an der Verpflegung erfahren, dass der Vorsprung auf die Spitze mittlerweile knapp 10 Minuten betrug. Daraufhin wurde beschlossen sich in einer Gruppe nochmals etwas zu erholen, um unbeschadet über das Hahntennjoch zu kommen, das mit 15km Länge und einigen Stellen um die 15% Steigung wohl einen der härtesten Anstiege der diesjährigen Transalp markierte. Schnell konnten die Zwei ihren Rhythmus finden und mussten erst auf den letzten Steilstücken der langen Tempoarbeit etwas Tribut zollen. Nach der Ankunft in Imst befürchtete man schon das Schlimmste, doch nach einem Blick auf das Ergebnis, wo das Radteam Herrmann momentan mit 14 Minuten Rückstand auf Platz 16 rangiert, ist zumindest das Ziel TopTen nicht komplett aus dem Fokus gerückt. Dazu fehlen lediglich 3:30 Minuten. Somit gilt es morgen auf dem Weg von Imst ins schweizerische Davos mit hoffentlich mehr Glück wieder einiges an verlorener Zeit aufzuholen. Hier die Etappe der Beiden auf Strava im Detail: https://www.strava.com/activities/334723596

2. Etappe (Imst / Davos: 133,7km)

Aufholjagd erfolgreich gestartet

Nachdem das Radteam Herrmann auf der ersten Etappe durch einen Defekt bereits einen größeren Zeitrückstand hinnehmen musste, ging es auf der heutigen Etappe von Imst in Tirol ins schweizerische Davos. Bereits vom Start weg wurde ein sehr hohes Tempo angeschlagen, wodurch sich das Feld sehr schnell in viele Gruppen aufspaltete. In der ersten Verfolgergruppe konnten Peter Renner und Maxi Hornung die Pillerhöhe überqueren, um anschließend im Flachen etwas Kräfte sparen zu können. So fuhren die Beiden in einer größeren Gruppe in den entscheidenden Anstieg des Tages, den Flüelapass. Obwohl beide noch deutlich den Vortag in den Beinen spürten, kämpften sie sich auf die 2383m gelegene Passhöhe. Nach einer rasanten Abfahrt ging es ins Ziel, wo sie sich über Platz 8 in der Tageswertung und Platz 10 in der Gesamtwertung freuen konnte. Hier wieder die Etappe auf Strava: https://www.strava.com/activities/335465390

Vielen Dank für das Bild des Events an die Veranstalter: www.tour-transalp.de

Quelle: www.tour-transalp.de Fotografen: Andreas Dobslaff und Uwe Geissler, hier klicken um auf die Eventseite zu gelangen
Quelle: www.tour-transalp.de Fotografen: Andreas Dobslaff und Uwe Geissler, hier klicken um auf die Eventseite zu gelangen

3. Etappe (Davos / Livigno: 133,4km)

Bei Kaiserwetter nach Livigno

Maxi und Peter konnten sich heute fast den ganzen Tag über in der Spitzengruppe halten und den Rückstand auf die vorderen Teams begrenzen. Nachdem die Beiden den Julierpass (2284m), den Berninapass (2323m) und die Forcola di Livigno (2315m) passiert hatten landeten sie am Ende auf dem 9. Platz der Tageswertung. Im Gesamtklassement machten sie wieder einen Platz gut und liegen in der Herrenwertung nun ebenfalls auf Rang 9, unter allen Teilnehmern werden sie auf Platz 12 geführt.

Nun heißt es einmal mehr schnell regenerieren, denn morgen warten auf knapp 143km mit dem Gaviapass (2621m) und dem Passo Mortirolo die wohl schwersten und längsten Anstiege auf die Fahrer. Die Details der Etappe hier wieder auf Strava: https://www.strava.com/activities/336130593

Quelle: www.tour-transalp.de Fotografen: Andreas Dobslaff und Uwe Geissler, hier klicken um auf die Eventseite zu gelangen
Quelle: www.tour-transalp.de Fotografen: Andreas Dobslaff und Uwe Geissler, hier klicken um auf die Eventseite zu gelangen

4. Etappe (Livigno / Aprica: 141,2km)

Auf den Spuren des Giro D'Italia

Heute ging es auf der Königsetappe der diesjährigen Transalp bei erneut Kaiserwetter über harte 143km mit 3500 Höhenmetern. Vom Start weg mussten die Fahrer mit dem Passo d’Eira und dem Passo Foscagno gleich zwei kürzere Steigungen bewältigen, bevor sich der Gaviapass mit seinen 2621m ihnen in den Weg stellte. Bis dahin konnten Peter und Maxi relativ „entspannt“ mit der Spitzengruppe mitfahren. Nur wenige Kilometer vor dem Gipfel des 25km langen Anstiegs mussten die Beiden die Favoriten ziehen lassen, um in ihrem Rhythmus zu bleiben. Nach rasanter Abfahrt stand mit dem Mortirolo der Scharfrichter des Tages an, auf dem in diesem Jahr der Giro d’Italia entschieden wurde. Wie entfesselt konnten die Zwei schnell ihren Rhythmus finden und passierten noch zwei Teams, die aus der Spitzengruppe zurückgefallen waren. Mit dieser starken Leistung stand am Ende Platz fünf für das Radteam Herrmann zu Buche, womit sie mehr als zufrieden waren. Auch in der Gesamtwertung, konnten sie wieder eine Position gut machen und den Abstand auf die direkt davor platzierten Teams deutlich verkürzen. Aktuell liegen sie hier auf dem achten Rang. Somit heißt es gut regenerieren und morgen wieder an diese Leistung anknüpfen. Hier die Etappe auf Strava wieder zum Ansehen: https://www.strava.com/activities/336860238

Quelle: www.tour-transalp.de Fotografen: Andreas Dobslaff und Uwe Geissler, hier klicken um auf die Eventseite zu gelangen
Quelle: www.tour-transalp.de Fotografen: Andreas Dobslaff und Uwe Geissler, hier klicken um auf die Eventseite zu gelangen

5. Etappe (Aprica / Kaltern: 137,9km)

Souveräner Ritt auf GEsamtplatz Fünf

Auf der heutigen Etappe von Aprica nach Kaltern über den Passo Tonale (1880m) und den Mendelpass (1363m) konnten Peter und Maxi nochmals ein paar Plätze in der Gesamtwertung gut machen. Direkt nach der 15 Kilometer langen neutralisierten Startphase, erhöhten die führenden Teams im Anstieg zum Passo Tonale das Tempo. Die beiden Herrmänner konnten folgen und fanden sich auf der ersten Passhöhe noch immer in der Spitzengruppe und zeigten ein starkes Rennen bei Temperaturen knapp unter 40 Grad. Auf den letzten Kilometern hoch zur letzten Schwierigkeit des Tages, dem Mendelpass, mussten Peter und Maxi die Spitze dann doch ziehen lassen und erreichten das Ziel in Kaltern mit gut drei Minuten Rückstand auf Platz sechs. Damit schoben sie sich in der Gesamtwertung von Platz acht auf fünf vor. Hier wieder die Etappe der Beiden auf Strava: https://www.strava.com/activities/337511988

Quelle: www.tour-transalp.de Fotografen: Andreas Dobslaff und Uwe Geissler, hier klicken um auf die Eventseite zu gelangen
Quelle: www.tour-transalp.de Fotografen: Andreas Dobslaff und Uwe Geissler, hier klicken um auf die Eventseite zu gelangen

6. Etappe (Kaltern / Trento: 126,4km)

In der Hitzeschlacht auf Gesamtplatz Vier

Wie schon befürchtet kam es auf der sechsten Etappe der Tour Transalp auf dem Weg von Kaltern nach Trento zu einer wahren Hitzeschlacht. Nachdem zuerst in der Ebene mächtig Gas gegeben wurde, ging es nach 30 Kilometern in den ersten Anstieg. Auf den steilen Kehren mussten Maxi und Peter die Spitze, die wie jeden Tag ein höllisches Tempo vorlegte, zunächst ziehen lassen. Auf den folgenden 20 Kilometern konnten die beiden gemeinsam ihre Stärken als Rolleure ausspielen und wieder zur Spitze aufschließen, wo man kurz im Windschatten durchatmen konnte. Jedoch ging es wenig später über den extrem steilen Passo del Redebus, der etliche Rampen über 15% aufwies. Hier konnten die zwei Herrmänner in ihrem Rhythmus den Rückstand auf die Spitze in Grenzen halten, um anschließend in der Abfahrt und im darauf folgenden Flachstück mächtig auf das Gas zu drücken. Im Ziel in Trento stand wieder ein fünfter Etappenrang zu Buche. Da die direkte Konkurrenz etwas schwächelte, konnten sich die beiden auf einen famosen vierten Platz verbessern. Allerdings konnte sich das Team um den österreichischen Marathonmeister Max Feyerer, das ebenfalls auf den ersten Etappen von Defekten zurückgeworfen wurde, auf nur noch knapp über eine Minute heranschieben und wird morgen wohl nur schwer zu halten sein. Die vorletzte Etappe der Beiden hier wieder auf Strava: https://www.strava.com/activities/338161063

7. Etappe (Trento / Arco: 101,4km)

Auf den letzten 85 Kilometern alles gegeben

Es kam wie erwartet. Da die letzte Etappe nur eineinhalb Kilometer neutralisiert gestartet wurde und dann direkt aus der Stadt Trento drei Kilometer steil bergan ging, kam es bereits hier zum ersten erwarteten Schlagabtausch. Peter und Maxi hielten sich vorne und konnten im Folgenden die beiden direkten Konkurrenten um Platz vier distanzieren. Hinter den beiden führenden Teams hatte sich um die Beiden eine sechsköpfige Verfolgergruppe formiert. Bei Kilometer 50 wartete dann die Schwierigkeit des Tages, der Anstieg hinauf nach Lago di Cei – ein 9km Anstieg mit einer Durchschnittssteigung knapp unter 10 Prozent. Gegenseitig versuchten sich die beiden „Herrmänner“ zu motivieren und holten alles aus sich heraus. Trotzdem schafften die beiden österreichischen Verfolger nach der Passhöhe den Anschluss, gemeinsam ging es weiter. Doch leider mussten Maxi und Peter das Team dann kurz vor der vorletzten Bergprüfung am Passo Bordala, 20 Kilometer vor dem Ziel in Arco, ziehen lassen. Auch wenn die Beiden am letzten und bis zu 13 Prozent steilen Santa Barbara nochmals alles in die Waagschale warfen, konnten sie nicht mehr aufschließen. Vorzuwerfen hatten sie sich im Ziel nach 886km, 19152 Höhenmetern - verteilt auf 21 Pässe - trotzdem nichts und waren froh sturzfrei und mit einer starken Leistung Arco erreicht zu haben. Insgesamt hatten sich 1100 Fahrer aus 28 Nationen der Herausforderung gestellt. Peter und Maxi – eigentlich eher durch ihre Zeitfahrqualitäten in flacherem Terrain „gefürchtet“ – haben sich vor allem auch in den Bergen und über die Leistung an den zum Teil richtig schweren Pässen selbst überrascht. Gerade auf den letzten drei Etappen zeigten sie Durchhaltevermögen und Härte, konnten so den denkbar schlechten Start auf der ersten Etappe vergessen machen und den fünften Platz in der Herrenwertung sichern. Über alle Kategorien schoben sich nur noch zwei Marathon-erfahrene und sehr bergfeste Masterteams vor das Radteam Herrmann. Mit Sicherheit hatte auch Toni Hornung seinen Anteil am Erfolg der Beiden in seiner Rolle als Begleiter mit dem Teambus. Ebenso hatte Stefan Herrmann, der Sponsor des Teams, mit seinen motivierenden Nachrichten und Anrufen seinen Anteil am Erfolg. Vielen Dank an dieser Stelle! Das kühle Bad im Gardasee hatten sich die teilgebräunten „Herrmänner“ allemal verdient Hier die letzte Etappe auf Strava im Überblick:  https://www.strava.com/activities/338826679


Leonardo Sansonetti sichert Radteam Herrmann fünften Rang in Vilsbiburg

Bereits nach wenigen gefahrenen Rennkilometern waren es im Rennen des "Vilsbiburger Volksfestkriteriums" die Favoriten Knauer und Erler, die durch Attacken auffielen und das Rennen schnell gestaltete.

Nachdem sich die beiden entscheidend vom Feld absetzten konnten, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden, war es Leonardo Sansonetti, der die Baiersdörfer Equipe und ihre Farben in einer sechsköpfigen Fluchtgruppe vertrat.

Knauer und Erler gelang es mit rasantem Tempo Abstand auf die Verfolger und auch das Hauptfeld herauszufahren, bis man schließlich eine Runde Vorsprung zwischen sich und die Nachfolger bringen konnte. Nach dieser Überrundung bildete sich erneut eine Gruppe der beiden Favoriten, zu der sich auch Kiechle gesellte, sodass das Podium komplett und das Rennen entschieden war.

Zu diesem Zeitpunkt des Rennens war Leonardo Sansonetti der siebte Rang bereits sicher, da er sich mit drei weiteren Fahrern in der ersten Verfolgergruppe befand und man auf die anderen Fahrer Runde um Runde gewinnen und teils eine mehrfache Überrundung herbeiführen konnte.

Drei Runden vor Schluss warf Sansonetti dann sein ganzes Können in die Waagschale als er unnachahmlich attackierte und sich somit die Punkte der letzten Wertung sichern konnte - in der Endabrechnung hatte er sich somit einen starken fünften Platz erkämpft.

Es war eine starke Leistung des Fahrers der fränkischen Radequipe, der alleine gegen die zahlenmäßig stärker besetzten Teams bestehen musste, ein hervorragendes Rennen zeigte und am Ende eine starke Platzierung mit nach Hause entführen konnte.


Doppelsieg in der Staffelwertung und ein starker zweiter Platz für Lukas Schmidt beim Stadttriathlon Forchheim

Von eher herbstlicher Temperaturen und Nieselregen ließ sich das Radteam Herrmann in Forchheim nicht davon abhalten in fast allen Wettbewerben vorne dabei zu sein. Besonders auf die Leistungen auf dem Rad konnte sich das Team dabei verlassen. Souverän sorgten Peter Renner und Stefan Herrmann für einen Doppelsieg in der Staffelwertung. Christopher Schunk, für die Staffel des Co-Sponsors iQ-Move kurzfristig eingesprungen, zeigte mit seinem Marin-Straßenrad inmitten von Zeitfahrmaschinen ebenfalls einen beachtlichen Ritt durch Forchheim.

Lukas Schmidt musste sich am Ende nur Hendrik Becker geschlagen geben und wurde nach einer tollen Leistung wie im Vorjahr Zweiter und das an einem Tag "der einfach alles andere als perfekt lief". Auch er konnte sich auf seine Fähigkeiten auf dem Rad verlassen und der Konkurrenz am Ende auf den fünf Laufkilometern enteilen.

Auch viele Mitarbeiter der Firma Herrmann baut Ideen aus standen am Start. Zusammen sorgte man auch an der Strecke und im Ziel für eine gute Stimmung an einem gelungenen Sporttag.

Vielen Dank an den Fotografen Michael Müller - weitere Bilder auch in unserer Bildergalerie

 


Aleš Großberger wird sechster in Köln

Mit dem Neuzugang Aleš Großberger gelang es dem Radteam Herrmann beim Radklassiker in Köln ein Ausrufezeichen zu setzen. Unter weit mehr als 1300 gestarteten Fahrern aus ganz Deutschland konnte er sich nach 130km mit einigen steilen Anstiegen und Passagen auf Kopfsteinpflaster in der Kölner Innenstadt über Platz sechs freuen. Beim Rennen, das einer vielbeachteten nationalen Rennserie angehört (German Cycling Cup) konnte er sich dabei auch auf die aufmerksame Fahrweise von Lukas Schmidt verlassen, der ein starkes Rennen fuhr. In seiner ersten Saison als Straßenradfahrer für das Team unterwegs, wird sich der Buckenhofer Triathlet am kommenden Woche aber wieder einmal seiner Paradedisziplin widmen und steht in Forchheim auf der Starterliste. Die Form stimmt und schon im vergangenen Jahr stand er am Ende mit Platz zwei fast ganz oben auf dem Podium.


Radteam Herrmann in der Pfalz mit guter Leistung - Korndörfer Siebter


Maxi Hornung sichert Radteam Herrmann in Meiningen nächsten Podestplatz

Am vergangenen Sonntag ging es für drei Fahrer des Radteams Herrmann ins thüringische Meiningen, um dort ein Kriterium über 70km zu bestreiten. Während sich Markus Kolb auf die Prämiensprints konzentrierte, fuhr Jan Puschmann die Sprintwertungen für Maximilian Hornung an. Dieser konnte sich stets in den Punkterängen platzieren und sicherte sich mit Platz 2 bereits seine zweite Podestplatzierung in diesem Jahr. Trotz ihrer mannschaftsdienlichen Fahrweise konnten sich Jan Puschmann als Siebter und Markus Kolb als Neunter ebenfalls in den TopTen wiederfinden und rundeten somit ein erfolgreiches Teamergebnis ab.


Radteam Herrmann in Passau mit engagierter Leistung - Großberger wird  neunter

Am Samstag starteten Peter Renner, Benjamin Korndörfer und Aleš Großberger für die Baiersdörfer Equipe in Passau um auf 110km rund 2100 Höhenmeter zurückzulegen. Am Ende erreichte Aleš einen starken neunten Platz, Peter wurde 14. Das Team hat einmal mehr eine kämpferische und engagierte Teamleistung geboten.


Stefan Herrmann belegt starken 12. Rang in Berlin


Radteam Herrmann mit kämpferischer Leistung in Buch am Erlbach


Christopher Schunk siegt in Karbach

Am heutigen Sonntag ging es für das Radteam Herrmann nach Karbach, um dort bei der 28. Auflage der Main-Spessart-Rundfahrt an den Start zu gehen. Man hatte sich viel vorgenommen, war die Vorgabe vor dem Rennen doch, eine der vorderen Platzierungen zu belegen.

Insgesamt galt es für die Fahrer rund 100km zu überwinden, was auf 6 Runden mit jeweils zwei schwierigen Berg-Passagen eine fordernde Aufgabe darstellte.

Bereits von Beginn des Rennens an zeigte das Radteam Herrmann eine engagierte und konzentrierte Fahrweise. Im Verlauf des Rennens gab es einige kleinere Gruppen, die versuchten, entscheidend vom Feld wegzuspringen. Der letzte dieser Versuche, entscheidenden Abstand zwischen sich und das Feld zu bringen wurde rund 10km vor dem Ziel - nicht zuletzt aufgrund der Leistung des Radteam Herrmann - zunichte gemacht.

So war klar, dass es für die verbliebenen rund 35 Fahrer im finalen Schlussspurt um den Sieg des heutigen Tages gehen würde. Die Farben der Baiersdorfer Equipe vertraten zu diesem Zeitpunkt noch Markus Kolb und Christopher Schunk. Alês Großberger war gestürzt und konnte das Rennen leider nicht weiter fortsetzten.

Die beiden Fahrer des Radteam Herrmann waren gut platziert, als es auf den letzten Kilometer ging. Etwa 300m vor dem Ziel war es dann Christopher Schunk, der zeigte, dass er die schnellsten Beine des Feldes hatte und souverän den Schlussspurt für sich entscheiden konnte. Dies bedeutete den verdienten Sieg für Christopher Schunk und das Radteam Herrmann. Markus Kolb fuhr knapp am Podium vorbei, belegte aber einen starken 5. Rang.

Das Radteam Herrmann hatte eine sehr bemühte, engagierte Vorstellung gezeigt und Dank der aufmerksamen Fahrweise die Erwartungen furios bestätigt. 


Lukas Schmidt wird zwölfter in Nürnberg - starke Teamleistung

Doch auch beim Radsportgroßereignis in Nürnberg fehlten wir nicht. Stefan Herrmann unser Sponsor aus Baiersdorf wollte es einmal mehr selbst wissen, zu fünft stand man beim Rennen am Start. Und vielleicht war es am Ende das bestandene Examen das am Wochenende die nötigen Energiereserven freisetzte, denn unser Neuzugang Lukas Schmidt landete am Ende auf einem starken 12. Platz.


So bleibt am Ende nur das Fazit, dass es stetig bergauf geht, die Abstimmung innerhalb unseres Teams immer besser funktioniert und man nun zwei Ärzte in den eigenen Reihen hat.


Renner erreicht fünften Platz in Neuötting

Am Samstag war es einmal mehr Fritz der für seine ambitionierte Fahrweise beim Abendkriterium in Töging mit einem dritten Rang belohnt wurde. Am Folgetag griff auch Peter nachdem er diese Woche sein Studium erfolgreich abschließen konnte wieder mit ins Renngeschehen ein. Gleich konnte er in Neuötting ein erstes Ausrufezeichen setzen. Bereits nach zwei Kilometern fand er sich in der Gruppe des Tages - am Ende reichte es für Platz 5.


Fritz Meingast erreicht Podiumsplatzierung in Töging am Inn


Schunk belegt starken 2. Platz in Ansbach


Radteam Herrmann International stark

Fritz Meingast und Maxi Hornung nutzen am Vatertag ein Zeitfahren in Offenhausen bei Linz in Österreich um ihre gute Form im Kampf gegen die Uhr zu testen. 23km legte Fritz mit einem Stundenmittel von knapp 48km/h zurück, trotzdem verpasste er den Sieg um zehn Sekunden. Ein Wimpernschlag, aber Fritz war trotzdem nicht ganz zufrieden. Fürs Team stand trotzdem ein starker vierter Platz für Fritz, Maxi wurde Achter inmitten starker internationaler Konkurrenz.


Radteam Herrmann mit Fünf Fahrern in den Top-Ten


3. Platz für Meingast in Kulmbach


Radteam Herrmann ganz vorne bei Landes-titelkämpfen

Am Sonntag ging es nach Werneck, um mit dem Straßenpreis von Werneck das Straßenrennen der Bayerischen Meisterschaft zu bestreiten. Auf dem 10,7km langen Rundkurs waren insgesamt 10 Runden zurückzulegen, die den Fahrern einiges abverlangen sollten. Für Maximilian Hornung vom Radteam Herrmann war dies eine besondere Situation. Zum einen fand das Rennen in seinem Heimatort statt und zudem war sein Vater im Organisationsteam für die Rennplanung. Bei teils nassen und rutschigen Straßenverhältnisse wurde das Rennen mit hohem Tempo in Angriff genommen. Etwa zur Rennmitte versuchte Leonardo Sansonetti mit einem beherzten Antritt entscheidend vom Feld wegzuspringen, doch aufgrund der guten Nachführarbeit der anderen Teams war das Unterfangen nach einer guten Runde wieder beendet. Das Rennen ging in die finale Phase und es wurde klar, dass alles auf einen Massensprint hinauslaufen sollte - ein Fall für Christopher Schunk, den Top-Sprinter des Radteam Herrmann. Im Zielsprint erreichte Schunk den guten vierten Rang. Man war zwar etwas enttäuscht, hatte man einen Podestplatz knapp verpasst, jedoch hatte das Radteam eine sehr engagierte, mannschaftlich geschlossene Leistung gezeigt, auf die man stolz zurückblicken kann.


Radteam Herrmann verteidigt Titel erfolgreich

Am vergangenen Wochenende standen mit dem Zeitfahren in Rednitzhembach und dem Straßenrennen in Werneck die diesjährigen Landestitelkämpfe an. Es waren große Hoffnungen und Erwartungen in das Team gesetzt worden, hat man mit Fritz Meingast den inzwischen bereits 4-maligen Bayerischen Meister im Einzelzeitfahren im Team und wollte man doch unbedingt den ersten Titel dieser Renn-Saison gewinnen. Zudem galt es den Titel des vergangenen Jahres zu verteidigen, als man mit einem furiosen Doppelsieg bei der Bayerischen Meisterschaft im Einzelzeitfahren von sich reden machte.

Eine besondere Situation war in diesem Jahr zudem, dass das Zeitfahren der Bayerischen Meisterschaft in der Nähe von Rednitzhemach ausgetragen wurde, was für das Radteam Herrmann beinahe einem Heimrennen gleichkam. Der Rennkurs forderte den Rennfahrern auf teils kurvigen 23km alles ab und am Ende blieb für Friedrich Meingast die Uhr nach einem furiosen Ritt auf der Zeitfahrmaschine nach 27 Minuten und 53 Sekunden stehen - ein Schnitt von über 47,7km/h. Dies bedeutete für ihn den Sieg und die Titelverteidigung. Zweiter wurde Tobias Erler vom RSC Kempten, der bereits die zwei vergangenen Wochenenden in Burggen und Rosenheim triumphieren konnte. Maximilian Hornung gelang es einen starken 5. Rang (29 Minuten 10 Sekunden) zu belegen, was bei der starken Besetzung des Starterfeldes mit vielen Zeitfahrspezialisten ein echter Erfolg ist. Leonardo Sansonetti erreichte den guten 13. Platz.

Dieses Ergebnis bedeutete zum einen mit der erfolgreichen Titelverteidigung auch den ersten Titel dieses Radsport-Jahres, zum anderen ließ dies große Hoffnungen für das am Sonntag stattfindende Straßenrennen von Werneck aufkommen.


Radteam Herrmann bei der Tour du Piémont Vosgien

Am 25. und 26. April stand mit der "Tour du Pièmont Vosgien" die erste Rundfahrt dieser Saison für das Radteam Herrmann auf dem Programm. Bereits vor ein paar Jahren hatte man diese Rundfahrt bestritten und besonders im Hinblick auf die am 02. und 03. Mai stattfindende Bayerische Meisterschaft sollte dieses Mehr-Etappenrennen eine gute Vorbereitung darstellen.

Das es sich bereits um die 13. Auflage dieser Rundfahrt handelt, die in Badonviller (F) ausgetragen wird, war das Starterfeld erwartet stark. Insgesamt 18 Teams waren angetreten, um die drei Etappen und insgesamt rund 270km in Angriff zu nehmen.

1. Etappe (Raon-L' Etape / Pierre-Percée : 157,3km)

Am frühen Samstag Nachmittag ging es nach letzten Vorbereitungen auf die erste Etappe. Für die sechs Fahrer des Radteam Herrmann galt es hier, schwere 13 bergige Runden mit insgesamt harten 157,3 Rennkilometern zurückzulegen.

Bereits von Beginn des Rennens an zeigte das belgische Nachwuchsteam EFC Etixx, dass es äußerst stark aufgelegt war und dass die klare Zielsetzung nichts geringeres, als der Sieg bei dieser Rundfahrt war. Das Rennen wurde also sehr schnell gestaltet und nach wenigen Kilometern wurde das Feld in kleinere Gruppen gerissen.

Das Radteam Herrmann zeigte aber eine äußerst kämpferische Leistung und auch wenn keiner der Fahrer die vorderen Plätze erreichen konnte, erreichten doch alle das Ziel innerhalb der Karenzzeit - also innerhalb des Zeitlimits.

Besonders beeindruckend war die Leistung in den finalen zwei Runden, als das Team mit allen Fahrern noch einmal ein hohes Teampo anschlug und sogar die überrundeten Fahrer wertvolle Tempoarbeit verrichten konnten, wodurch man der Spitzengruppe nochmal ein wenig näher kam; aber vor allem gelang es dadurch, alle Fahrer innerhalb des Zeitlimits zu halten.

2. Etappe (Badonviller / Badonviller : 14,1km)

Die zweite Etappe stellte ein Einzelzeitfahren über 14,1km dar. Fritz Meingast und Maximilian Hornung, die beiden Zeitfahr-Spezialisten des Teams hatten sich für diese Etappe viel vorgenommen und wollten in die vorderen Platzierungen fahren.

Bereits vor dem Rennen wurden akribische Vorbereitungen vorgenommen, um den kurvigen und hügeligen Kurs, dessen letzte 3km eine wellige und leicht ansteigenden Passage mit Gegenwind darstellten in Angriff zu nehmen.

Am Ende stand für Fritz Meingast ein ordentlicher 6. und für Maximilian Hornung der 14. Platz als Resultat. Meingast merkte nach dieser Etappe rückblickend an, dass er sich gewünscht hätte, diese Etappe ein wenig langsamer angegangen zu sein, um auf den letzten Kilometern "noch einmal richtig Gas geben zu können", jedoch waren die Ergebnisse sehr ordentlich.

Nennenswert ist hier auch zu vermerken, dass es allen Fahrern des Radteam Herrmann aufs Neue gelang, innerhalb der Karenzzeit den Zielstrich zu passieren und dass sich auch die Fahrer, die nicht als ausgewiesene Zeitfahrspezialisten auszumachen sind wirklich achtbar schlugen.

3. Etappe (Badonviller / Badonviller : 98,8km)

Die finale Etappe dieser Rundfahrt bedeutete für die Fahrer noch einmal schwere 98,8km (8 Runden) bei denen man noch einmal aktiv das Rennen mitgestalten wollte. Dieser Abschnitt wurde aufmerksam in Angriff genommen und jedes Mal wenn sich neuerlich eine Fluchtgruppe bildete, setzte das Hauptfeld alles daran, die Ausreißer zu kontrollieren und den Abstand nicht all zu groß werden zu lassen. So gelang es keiner Fluchtgruppe, entscheidend vom Peleton wegzuspringen.

Eine Runde vor dem Ende des Rennens versuchte es Maximilian Hornung noch einmal mit einem beherzten Antritt am Berg, entscheidend vom Feld wegzuspringen, jedoch wurde auch dieser Versuch von den anderen Teams zunichte gemacht.

Es ging somit in einen Massensprint und die Fahrer des Radteam Herrmann erreichten das Ziel gemeinsam mit dem großen Hauptfeld.

 

Rückblickend lässt sich festhalten, dass das Team eine engagierte und geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt hatte. Den Fahrern war es  - trotz der teils sehr bergigen und äußerst harten Etappen - gelungen, die Rundfahrt zu überstehen und jeweils innerhalb des Zeitlimits ins Ziel zu kommen.

Dies lässt große Hoffnung für das kommende Wochenende aufkommen, wenn man am 02. Mai das Einzelzeitfahren der Bayerischen Meisterschaft und am 03. Mai das Straßenrennen der Bayerischen Meisterschaft in Angriff nimmt, denn hier will man "richtig mitmischen, einiges reißen und am Ende sicherlich einen Podestplatz erzielen", wie Peter Renner die Zielsetzungen des Teams schildert.


Erste Podiumsplatzierung für das Radteam Herrmann

Am letzten Tag vor seinem Abflug klappte es für Peter Renner und er konnte sich am Ende über seinen ersten Podestplatz im Jahr 2015 freuen! Auf der Motorsportstrecke - dem Killarney Racetrack - galt es 70 schnelle Kilometer zurückzulegen.

Von Beginn an wurde auf der windanfälligen Strecke nahe Kapstadt viel attackiert, Peter zeigte sich aufmerksam und so fand er sich in der zweiten Rennhälfte in der sechsköpfigen Spitzengruppe wieder. Das Problem war: Peter war der einzige Fahrer der nicht dem Team Giant Durbanville angehörte - alle Mitstreiter waren im Trikot des mit Abstand stärksten Team des Rennens unterwegs.

Auf den letzten Kilometern, versuchten sie ihn mit vereinten Kräften und ständigen Attacken abzuschütteln um nicht mit Peter auf die Zielgerade einbiegen zu müssen. Zwar gelang dies nicht, allerdings verlief der Sprint für Peter nicht ganz optimal und am Ende stand ein guter 3. Platz. Nach dem Rennen zeigte sich auch der Veranstalter begeistert und fragte kurzerhand nach, ob im kommenden südafrikanischen Sommer nicht das ganze Radteam Herrmann Lust auf Rennen in seinem Land habe, man sei herzlich Willkommen!


Hornung mit guter Leistung am Berg

Dieses Wochenende ging es nach Riedering, um dort den 52. Rosenheimer Straßenpreis auszutragen. Nachdem ein Großteil des Teams dieses Wochenende mit Training für die bevorstehenden Aufgaben verbrachte, ging Maximilian Hornung als einziger Fahrer für das Radteam Herrmann an den Start.

Auf dem selektiven Rundkurs galt es 12 Mal den ca. 3km langen Schlussanstieg zum Ziel in Höhenmoos zu erklimmen, was nach 105 zurückgelegten Kilometern über 2000 Höhenmeter für die Akteure bedeutete.

Bei strahlendem Sonnenschein und frischem Wind attackierten bereits direkt nach dem Start die Favoriten, wodurch sich gleich eine etwa 25 Fahrer starke Spitzengruppe bildete in der sich auch Hornung festbeißen konnte. Das Tempo wurde durch die zahlenmäßig stark vertretenen Teams aus Landshut und des KT-Profiteams Heizomat sehr hochgehalten und die Lücke zum Hauptfeld wurde von Runde zu Runde größer. Nach mehreren harmonischen Runden begannen die Attacken, wobei die Spitzengruppe komplett in kleine Gruppen gespalten wurde.

Letztlich fand sich Hornung, der mit seiner Körpergröße von 1,96m nicht der typische Berg-Spezialist ist, in der ersten Verfolgergruppe wieder mit der er auch bis ins Ziel kam. Am Ende brachte dies einen respektablen 18. Platz ein, der für die kommenden Aufgaben mit der  Tour du Piémont Vosgien am nächsten Wochenende in Frankreich, sowie die bayerischen Titelkämpfen am ersten Maiwochenende hoffen lässt.


RADTEAM HERRMANN BELEGT 12. RANG IN AICHACH

Am Sonntag stand mit der 18. Auflage des Aichacher Frühjahrsstraßenpreises ein weiteres Radrennen der Klassiker des Frühjahres in der deutschen Radsportszene auf dem Programm.

Beim ersten Rennen des Tages galt es für die C-Elite Fahrer rund 70km zurückzulegen. Anschließend wurden die Fahrer der B- und A-Elite, sowie die KT-Profis auf die Strecke geschickt, um das Rennen über anstrengende 105km zu absolvieren.

 

C-Elite Rennen

Aleš Großberger fuhr für unser Team das Rennen der C-Elite mit. Für ihn war es das vierte Rennen in dieser Saison und so hatte er sich viel vorgenommen. Zudem hatte er die letzten Woche viel dafür getan, um aus den vorangegangenen „Fehlern zu lernen“ und diesmal vieles richtig zu machen. „Wie eine Strichliste“ verfolgte er die Aufgaben und Ziele die er sich für das Rennen gesteckt hatte.

Bereits von Beginn an hatte das Rennen eine hohe Geschwindigkeit, sodass es für Kleingruppen schwer war, entscheidend vom Feld „wegzuspringen“. Aleš bemühte sich direkt von Beginn des Rennens an ,eine der vorderen Positionen zu halten, um die „womöglich entscheidende Gruppe“ nicht zu verpassen. Einige Runden vor Ende des Rennens ergriff er dann selbst die Initiative und startete den Versuch, eine kleine Spitzengruppe vom Feld wegzuführen. Eine gute Runde lang hatten diese Bemühungen Erfolg, ehe das Feld wieder geschlossen auf die Spitzengruppe auffahren konnte.

Als es in das Finale des Rennens ging, wurde das Tempo noch einmal zunehmend erhöht, ehe es schließlich in den erwarteten Massensprint ging. Die letzten 600m wurden also in Angriff genommen und Aleš erreichte in diesem Finale einen guten 21. Platz, der zwar „nicht den Ablauf und die Bemühungen des Rennens widerspiegelt“, wie Aleš nach dem Rennen schilderte, jedoch das engagierte Auftreten unterstreicht.

 

B-, A-Elite/KT Rennen

Das anschließende Rennen der B- und A-Elite, sowie der KT-Profis wollte das Radteam Herrmann bewusst und aufmerksam gestalten. Ziel des Rennens war es von Anfang an, die teaminterne Absprache, sowie die teameigene Zusammenarbeit zu optimieren. Für den Fall eines Massensprints rechnete man sich bereits vor dem Rennen einige Chancen aus, durch den Top-Sprinter Christopher Schunk einen der vorderen Plätze zu erreichen. Das Rennen wurde also aufmerksam gestaltet und der Versuch unternommen, den Sprinter in den eigenen Reihen nach Möglichkeit ein wenig zu schonen.

Zudem war das Radteam Herrmann während dem Rennens zusehens optimistisch gestimmt, war es doch nach zahlreichen Versuchen gelungen, mit Max Hornung und Friedrich Meingast zwei starke Leute in einer Ausreißergruppe platzieren zu können.

Das Hauptfeld setzte jedoch alle Bemühungen daran, diese Lücke wieder zu schließen, bevor die finale Phase des Rennens angebrochen war. Mit vereinten Kräften wurde die Lücke kleiner und kleiner bis sie schlussendlich komplett geschlossen werden konnte.

Die nachfolgend entstandene zehnköpfige Spitzengruppe wurde verpasst und so setzte das Team noch einmal alle Bemühungen daran, die Spitzengruppe noch einzuholen und das Rennen in einen großen Massensprint mit geschlossenem Fahrerfeld zu führen.

Zu einem Sprint des Hauptfeldes kam es schließlich, jedoch leider ohne vorher die Spitzengruppe noch einholen zu können.

Christopher Schunk zeigte am Schluss gekonnt seine starken Sprintfähigkeiten. Er belegte im abschließenden Spurt den 2. Platz des Feldes, was aufgrund der nicht mehr eingeholten zehnköpfigen Ausreißergruppe einen starken 12. Platz darstellte.

Das gesamte Radteam Herrmann und auch Stefan Herrmann selbst, der extra zu diesem Rennen angereist waren sind sehr zuversichtlich, dass die deutlich nach oben zeigende Formkurve und der Zusammenhalt in der Mannschaft schon sehr bald die erhofften Ergebnisse liefern wird.

Die nächste Möglichkeit dies unter Beweis zu stellen hat das Radteam Herrmann am kommenden Wochenende, wenn in Riedering der 52. Rosenheimer Straßenpreis in Angriff genommen wird.


RADTEAM HERRMANN IN SCHÖNAICH SEHR BEMÜHT

Am Ostermontag galt es, 144km beim "LBS Cup", der 41. Auflage des Rennens "Rund um Schönaich" zu bewältigen. Eine besondere Schwierigkeit des Rennens stellt der etwa 500m lange und in einigen Passagen 18% steile Berg dar, den es ganze 16 mal zu bezwingen gilt.

Das Team fuhr von Anfang an äußerst aufmerksam und versuchte jede Gruppe, die einen Ausreißeversuch startete zu besetzen, um beim Ausgang des Rennens eventuell einen der vorderen Plätze belegen zu können.

Keine der Gruppen kam jedoch entscheidend weg. Wurde ein Versuch gestartet, so setze das große Fahrerfeld schnell alles daran, die Lücken wieder zu schließen und die Hoffnungen auf einen Sieg aus einer kleinen Gruppe im Keim zu ersticken.

Nach der Hälfte des Rennens ereignete sich dann ein heftiger Massensturz als das Elite-Feld auf das Jugendfeld mit ca 80km/h auffuhr, der rund 20 Fahrer zu Fall brachte. Unter den gestürzten waren auch Friedrich Meingast und Fabian Holzmeier. "Fritz" hatte Glück im Unglück. Er musste das Rennen zwar beenden, kam aber glücklicher Weise unverletzt davon. "Holzi" erwischte es schlimmer. Er zog sich bei dem heftigen Sturz eine Fraktur des Schulterblattes zu und wird einige Wochen der Genesung brauchen.

Das Team wünscht "Holzi" auf diesem Wege alles Gute und freut sich schon, wenn er in einigen Wochen wieder auf dem Rad sitzen wird!

Das Team konnte am Osterwochenende also einige trainierende Rennkilometer ansammeln und hatte bei beiden Rennen eine hoch motivierte und engagierte Vorstellung geboten, was für die nachfolgenden Rennen große Hoffnungen aufkommen lässt. 

Christopher Schenk sagte nach dem Wochenende in Bezug auf das nächsten Rennen, "man hofft hier auf ein besseres Ergebnis". Am nächsten Wochenende steht für das Radteam Herrmann das Straßenrennen in  Aichach auf dem Programm, wo man sich durchaus einige Chancen ausrechnen darf.


RADTEAM HERRMANN BEIM TRADITIONSRENNEN „WESTSACHSENKLASSIKER"

Am Osterwochenende wurde dieses Jahr das Traditionsrennen "Rund um den Sachsenring" auch besser bekannt als "der Westsachsenklassiker" in Angriff genommen. Hierbei galt es 20 Runden, mit insgesamt über 70 Kilometer zu bewältigen. 

Da es sich um die 60. Auflage des Rennens handelte, wurde auch entsprechend großes Augenmerk auf das Rennen gelenkt und alle Teams waren redlich bemüht, einen der eigenen Fahrer in die vorderen Positionen zu bringen, was das Rennen zeitweilig etwas unruhig und hektisch erscheinen ließ. 

Die rund 70 sehr hügeligen Kilometer verlangten den Fahrern alles ab und es entwickelte sich das erwartete Pokerspiel mit den Windkanten und Außreiseversuchen.

Etwa zur Rennhälfte gelang es dann einer 12-köpfigen Gruppe, sich an die Spitze des Rennens zu setzen. Der Vorsprung war zwischenzeitlich gar nicht unbeträchtlich, jedoch setzte das Hauptfeld alles daran, diese Spitzengruppe wieder zu stellen. 4 Runden vor dem Ziel war dieses Zwischenziel gelungen und das Rennen wurde quasi "neu gestartet" - die Karten waren neu gemischt.

Maxi Hornung schaltete geistesgegenwärtig und unternahm den Versuch mit einer kleinen Gruppe, die sich formierte noch einmal vom Feld wegzukommen. Doch die Bemühungen des Hauptfeldes machten diesen Versuch schnell zunichte.

Das Rennen ging somit in die finale Phase und die Entscheidung rückte immer näher. Das Feld bereitete sich gerade auf den kurz bevorstehenden und erwarteten Massensprint vor, als Christopher Schunk einen beherzten Antritt wagte und zusammen mit drei anderen Fahrern am letzen Berg des Rennen versuchte, einige wenige Meter vor dem Ziel, den Favoriten einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Auf der letzten Abfahrt des Rennens hatte diese Gruppe etwa 100m Vorsprung auf das Hauptfeld, als es auf den finalen Kilometer ging. Man wähnte den Sieger schon in dieser Ausreißergruppe und die Hoffnung war groß, dass diese Gruppe den Ausgang des Rennes unter sich ausmachen würde.

Das Feld war jedoch auf der Abfahrt mit hoher Geschwindigkeit der Gruppe näher gekommen und so wurden die "Ausreißer" auf der Zielgeraden und nur wenige Meter vor dem Ziel gestellt - das Rennen wurde schlussendlich also doch im Massensprint entschieden.

Man stand am Ende wie Schunk im Nachhinein schildert "mit leeren Händen da", jedoch hatte das Team eine engagierte und beherzte Mannschaftsleistung gezeigt, was große Hoffnungen für die nächsten Rennen weckt.


STARKER 6. PLATZ FÜR PETER RENNER IN WELLINGTON

Mit bereits einigen trainierenden Rennkilometern in den Beinen zeigte Peter Renner in Wellington bei Kapstadt, dass er sich bereits bestens an die dortige Umgebung eingestellt hat und erntete er die Früchte der letzten Wochen harten Trainings ls er bei 35 Grad die "Open Western Cape Championchips" bestritt. Nach insgesamt 152km landete Peter auf einem starken sechsten Platz und war damit einer der wenigen Finisher ohne Profilizenz - allerdings erreichten bei der Hitzeschlacht auch nur wenige den Zielstrich.


START DER HEIMISCHEN RADSPORTSAISON IN ZUSMARS-HAUSEN

Am Sonntag ging es nach der Zeitumstellung richtig früh los in Zusmarshausen. Traditionell versammelt sich hier nahe Augsburg die Radelite aus In- und nahem Ausland. Unser Team konnte bereits gut mithalten, allerdings fehlen gerade im Vergleich zu den Kontinetal-Profis einfach noch die so wichtigen Rennkilometer um die entscheidenden Akzente setzen zu können. "Wir müssen einfach ruhig bleiben und die Kilometer mitnehmen, dann können wir uns auch in Kürze über die ersten Ergebnisse freuen" so `Schunki` der mit dem Hauptfeld ins Ziel kam nach dem Rennen.


ERSTE TOP TEN PLATZIERUNG FÜR DAS RADTEAM HERRMANN 

Peter Renner vertrat die neuen Farben unseres Radteam Herrmann einmal mehr in Südafrika. Beim dritten Rennen der "Lights by Linea - Hero Summer Challenge" standen auch wieder zahlreiche Profis mit am Start, unter anderem war das Team MTN Qhuebeka mit fünf Fahrern angereist. Dem hohen Tempo auf dem sehr windanfälligen 1,7km langen Stadtkurs am Fuße des Tafelbergs mussten viele Fahrer schon in der ersten Rennhälfte Tribut zollen. Peter verpasste zwar den Sprung in die zweiköpfige Spitzengruppe, die den Sieg unter sich ausmachte, landete am Ende aber trotzdem auf einem respektablen neunten Rang.


INTERKONTINENTALER SAISONAUFTAKT FÜR DAS RADTEAM HERRMANN MIT MARK CAVENDISH

Interkontinentaler Saisonauftakt für das Radteam Hermann mit Mark Cavendish, Mark Renshaw und Linus Gerdemann beim größten Radrennen der Welt

Bereits ganze drei Wochen früher als geplant eröffnete Peter in Kapstadt die erste Saison für das Team. Bei der Cape Town Cycle Tour hatte er in letzter „Sekunde“ noch eine Einladung des Renndirektors für das Pro-Race erhalten und konnte die Saison an der Seite eines der schnellsten Sprinter der Welt und 25-maligen Etappensieger bei der Tour de France eröffnen. Knapp 200 Profis und Elitefahrer wurden vor den etwa 32.000 Teilnehmern auf die abgesperrte Rennstrecke geschickt.

Buschfeuer hatten in diesem Jahr den Veranstalter allerdings zu einer drastischen Verkürzung der Strecke gezwungen, statt der traumhaft schön gelegenen 109km rund um die Kap-Halbinsel, galt es in diesem Jahr nur 47km entlang des Tafelbergs zurückzulegen. Umso schneller sollte gefahren werden, und so stand bereits nach einer guten Rennstunde fest, dass mit Nolan Hoffmann der lokale Vorjahressieger dem Zugpferd Cavendish die Schau stehlen sollte. Peter, der derzeit in Kapstadt die letzten beiden Monate seines praktischen Jahres im Rahmen seines Studiums absolviert hatte mit dem Ausgang und der Vergabe der vorderen Plätze zwar nichts zu tun, war aber trotzdem sehr zufrieden. Etwa 5km vor dem Ziel riss das bereits stark dezimierte Feld aufgrund starken Windes und der guten Tempoarbeit von Etixx-Quickstep in zwei Teile, kurz drauf ein Sturz und so kam Peter mit kleinem Rückstand als 66. ins Ziel. In Anbetracht von knapp 32.000 weiteren Fahrern hinter ihm ein guter Einstand beim größten gezeiteten Radrennen der Welt, zumal Peter aktuell noch weit von seiner Topform entfernt ist.