Das Herrmann Radteam erklettert mit bärenstarker Leistung Podest-Platzierung bei der Tour Transalp

Christian Dengler nach der Tour:

 

"Eine unvergessliche TA 2016 ist Geschichte ... wir haben geschwitzt, gekämpft, gebangt, gelitten, alles aus uns rausgeholt, riskiert, gehofft, uns motiviert, vor allem aber niemals aufgegeben.....und nicht zu letzt auch gesiegt! An dieser Stelle nochmal ein fettes DANKE....allen, die uns diese Woche über mit motivierenden SMS, WhatsApps, Mails und Nachrichten versorgt haben...Ihr habt uns getragen!

 

Ein Special Thanks an meinen TeamPartner Maxi, alias (Mad)Max Cobra Hornung...Du warst der Hammer! Merci Toni und Marco für die super Betreuung! Danke an unseren Sponsor Stefan Herrmann, der das Ganze erst möglich gemacht hat, an die Fahrradecke Erlangen für das BestBikeEver das Autohaus Baumann und iQ-Move und Dr. Leonard Fraunberger, dafür dass ich meine Leistung schon im Vorfeld bestens einschätzen konnte!!! Zu guter letzt Merci an Hans Knauer...der uns den Weg gezeigt hat mit "jetz schiesst halt mal endlich ab des Ding" ;-) Nach dem Rennen is vor dem Rennen....in diesem Sinne...bis bald!"

 

Maxi Hornung nach der Tour:

 

"Auch noch einmal persönlich besten Dank an Alle, die Christian Dengler und mich im Laufe der Tour Transalp direkt und indirekt unterstützt haben. War immer eine coole Sache, sich nach der Etappe im Hotel mit dem W-LAN zu verbinden und von allen Seiten mit Glückwünschen und Motivations-Mails "bombadiert" zu werden. Ich kann nur sagen, dass unsere Truppe immer gut gelaunt war und denke die Bilder sprechen für sich."

 

Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren steht das Herrmann Radteam auch in diesem Jahr wieder am Start von Europas größtem Etappenrennen für Zweierteams, der Tour Transalp. Dieses Jahr stehen für das Team erstmals zwei Paarungen an der Startlinie in Imst. Mit Maxi Hornung, der im Vorjahr an der Seite von Peter Renner auf Platz 5 der Gesamtwertung ins Ziel kam, und Christian Dengler, der bereits seine fünfte Transalp in Angriff nimmt, schickt man ein erfahrenes und bergfestes Duo ins Rennen, welches sowohl auf Einzeletappen, als auch in der Gesamtwertung für Spitzenresultate gut ist. 

 

Aber auch Hauptsponsor Stefan Herrmann, der letztes Jahr das Geschehen noch via Liveticker im Internet verfolgte, will dieses Jahr die anspruchsvolle Strecke, welche in 7 Tagen über 900 km mit 22 Pässen und knapp 20.000 Höhenmeter geht, selbst unter die Räder nehmen. Als Teampartner konnte er mit Hans Knauer, dem Vater von Florenz Knauer, einen ehemaligen Spitzenfahrer im Amateurbereich der 80er und 90er rekrutieren, mit dem er sicherlich das ein oder andere Mal an seine persönliche Schmerzgrenze wird gehen müssen.

 

Um euch einen guten Einblick über den Verlauf unseres Rennens zu geben, wollen wir täglich von unseren Erlebnissen berichten und euch auf dem aktuellen Stand der Dinge halten. Jetzt heißt es noch einmal gut schlafen, bevor es morgen früh bereits um 8 Uhr losgeht.

1. Etappe: Imst - Brixen (157km)

Mit Paukenschlag in die Tour Transalp gestartet

Gleich auf der ersten Etappe der Tour Transalp konnte das Herrmann Radteam mit Christian Dengler und Maxi Hornung das erste Topresultat einfahren. Auf den 157km von Imst nach Brixen stellte sich bereits nach 20km mit dem Kühtai einer der wohl anspruchsvollsten Anstiege der diesjährigen Austragung in den Weg. Sofort wurde ein hohes Tempo angeschlagen, wodurch der Pulk der Fahrer sehr schnell ausgedünnt wurde. Christian und Maxi konnten den Gipfel in der ersten Verfolgergruppe überqueren und durchbrachen in der rasanten Abfahrt die Schallmauer von 100km/h.

 

Im Flachstück nach Innsbruck und im moderaten Anstieg hinauf zum Brenner harmonierte die 8-köpfige Gruppe hervorragend und konnte den Abstand zur Spitze in Grenzen halten. In der Abfahrt vom Brenner in Richtung Brixen erwischte die Fahrer dann ein Wolkenbruch, der die Gruppe vorsichtig agieren ließ.

 

5km vor dem Ziel nutzten Christian und Maxi die letzte ca. 2km lange Steigung zur Attacke und konnten die Gruppe sprengen. Auf dem Weg zum Zielstrich duellierten sich die beiden noch mit der ersten Mannschaft des Teams Strassackers und konnten diese im Sprint distanzieren. Im Ziel sprang ein hervorragender zweiter Platz sowohl bei der Etappe als auch in der Gesamtwertung für die Beiden heraus.

 

Einziger Wehrmutstropfen ist die Tatsache, dass die führende Mannschaft hinter den Beiden den Zielstrich passierte, allerdings aufgrund höherer Startnummer und dadurch geringerer Nettofahrzeit vor dem Herrmann Radteam klassiert wurde. Somit gilt es auf der morgigen Etappe von Brixen nach St. Vigil wieder alles in die Waagschale zu werfen und einen Angriff auf das gelbe Trikot zu wagen.

 

Die zweite Paarung mit Stefan Herrmann und Hans Knauer präsentierte sich ebenfalls bergfest und rangiert auf Platz 25 in der Wertung der Grand-Master-Teams. Dennoch waren beide sichtlich zufrieden, sowohl mit ihrer eigenen Leistung, als auch der ihrer Teamkameraden.

 

Genaue Details zur Etappe findet ihr in Maxis Strava-Daten, die unter folgendem link verfügbar sind:

https://www.strava.com/activities/621445682/overview

 

Das Ergebnis der Etappe gibt es hier:

https://services.datasport.com/2016/velo/transalp/etappe1/rang021.pdf

2. Etappe: Brixen - St. Vigil (110km)

Harter erster Tag in den Dolomiten

Nicht nur auf dem Papier sollte die zweite Etappe der Tour Transalp zu einem Gradmesser werden. Obwohl nur 111km lang mussten über 3000 Höhenmeter dabei absolviert werden.

 

Gleich nach der Neutralisation ging es mit gewohnt hohem Tempo in der ersten Anstieg. Hier blieben Christian und Maxi in ihrem Rhythmus und mussten die Spitze etwas ziehen lassen. In der folgenden Abfahrten schafften sie allerdings wieder den Anschluss und fuhren gemeinsam mit der direkten Konkurrenz in den Passo Sella.

 

Hier wurde wiederum ein horrendes Tempo angeschlagen, wodurch die beiden erneut die Spitze ziehen lassen mussten. Nach nur kurzer Erholungsphase folgten bereits mit dem Passo Pordoi, sowie dem Passo Campolongo zwei weitere Anstiege der legendären Sellarunde.

 

Vor traumhafter Kulisse fuhren Christian und Maxi weiterhin ihren Rhythmus und hielten den Abstand zu den Führenden in Grenzen. Nach rasanter Abfahrt durchs Alta Badia und einem kurzen Schlussanstieg hinauf nach St. Vigil konnten die beiden die zweite Etappe auf einem soliden sechsten Platz abschließen. In der Gesamtwertung fielen sie dadurch von Platz 2 auf 4 zurück, sind aber weiterhin auf Schlagdistanz zur Konkurrenz.

 

Das Ergebnis der Etappe gibt es hier:

https://services.datasport.com/2016/velo/transalp/etappe2/rang021.htm

 

Genaue Details zur Etappe findet ihr in Maxis Strava-Daten, die unter folgendem link verfügbar sind:

https://www.strava.com/activities/622529206

3. Etappe: St. Vigil - Sillian (131km)

Dritter Tag, dritter Platz

Bei traumhaftestem Bergwetter ging es heute über 132km von St. Vigil nach Sillian erneut durch die Dolomiten. Mit dem Furkelpass, dem Lago di Misurina, dem Passo Sant’Antonio und dem Kreuzbergpass ging es heute über vier anspruchsvolle Anstiege. Maxi Hornung und Christian Denglermussten an allen vier Anstiegen die Spitze ziehen lassen, konnten sich aber jeweils dank rasanter Abfahrtsleistungen und kämpferischer Leistung im Flachen immer wieder in der Spitzengruppe zurückmelden. Am Ende ging es dann aus einer aus fünf Mannschaften bestehenden Verfolgergruppe um Platz 2 in der Etappenwertung. Hier konnten die Beiden auf der schmalen und gefährlichen Zielanfahrt Platz 3 in der Etappe sichern und rangieren in der Gesamtwertung weiterhin auf Platz 4.

 

Das Masters-Team mit Stefan und Hans konnte sich heute ebenfalls steigern und belegte auf der Etappe Platz 23. In der Gesamtwertung liegen die Zwei sogar noch einen Platz weiter vorne auf Position 22.

 

Das Ergebnis der Etappe gibt es hier:

https://services.datasport.com/2016/velo/transalp/etappe3/rang021.htm

 

Genaue Details zur Etappe findet ihr in Maxis Strava-Daten, die unter folgendem link verfügbar sind:

https://www.strava.com/activities/623477097

4. Etappe: Sillian - Fiera di Primiero (133km)

Mit Taktik und Abfahrtskünsten erneut zu Platz zwei

Heute ging es am letzten Tag des Dolomiten-Tripels auf der vierten Etappe der Tour Transalp von Sillian in Österreich wieder zurück nach Italien ins Etappenziel Fiera di Primiero. Auf den 133km ging es über 2700 Höhenmeter. Nachdem die ersten 50 flachen Kilometer bis Cortina d’Ampezzo recht gemächlich absolviert wurden, ging es im folgenden Anstieg zum Passo Giau wieder voll zur Sache. Wie schon an den Vortagen ließen sich Christian Dengler und Maxi Hornung nicht von den Attacken der Gegner nervös machen und erreichten den Gipfel knapp hinter der ersten Verfolgergruppe, in der es um Platz 2 ging. Mit einer erneut furiosen Abfahrt kämpften sich die Beiden schnell wieder in diese und rollten gemeinsam in Richtung der letzten beiden Schwierigkeiten Forcella Aurine und Passo Cereda. Hier lancierte das Team Strassacker, welches die Gesamtwertung anführt, das Tempo, so dass nur noch Maxi und Christian folgen konnten. Gemeinsam erarbeitete man sich einen Vorsprung, welchen man bis zum Ziel stetig ausbauen konnte. Im Ziel konnte das Herrmann Radteam dann bereits zum zweiten Mal über Platz 2 jubeln. Auch in der Gesamtwertung konnte der Abstand in Richtung Podium deutlich verringert werden, so dass die nächsten Tage noch vieles möglich sein dürfte.

 

Doch alle Leistungen wären natürlich nicht möglich ohne das entsprechende Material. Daher geht ein besonderer Dank an die Fahrradecke Erlangen, die uns mit dem Specialized Tarmac das perfekte Rad zur Verfügung stellt. In Kombination mit den Carbonlaufrädern von Roval lässt es sich nicht nur entspannt bergauf klettern, sondern auch in den Abfahrten am Limit vermitteln diese die nötige Sicherheit, um Zeitrückstände locker wieder Wett zu machen.

 

Das Ergebnis der Etappe gibt es hier:

https://services.datasport.com/2016/velo/transalp/etappe4/rang021.htm

 

Genaue Details zur Etappe findet ihr in Maxis Strava-Daten, die unter folgendem link verfügbar sind:

https://www.strava.com/activities/624558726

5. Etappe: Fiera di Primiero - Crespano del Grappa (130km)

Etappensieg und Gesamtplatz zwei für das Herrmann Radteam

Mit einer phänomenalen Leistung konnten sich Maxi und Christian heute den Etappensieg sichern. Auf der fünften Etappe von Fiera di Primiero nach Crespano del Grappa stellten sich den Fahrern auf den 130km zwar nicht die großen und bekannten Pässe in den Weg, allerdings glänzten die drei Anstiege des Tages vor allem durch ihre steilen Rampen, so dass am Ende wiederum deutlich über 2000 Höhenmeter zu Buche standen.

 

Gleich nach der Neutralisation ging es in den Croce d’Aune, den Maxi und Christian vor Wochenfrist bereits beim Granfondo Sportful absolvieren mussten. Daher kannten sie die Tücken und fuhren kontrolliert ihren Rhythmus. Wie schon fast obligatorisch konnten sie in der Abfahrt wieder zur Spitze aufschließen und rollten in einer 16-Mann Gruppe durch die flachen Passagen.

 

Der Passo San Baldo wurde relativ human gefahren, so dass wie erwartet der Monte Tomba das Rennen entscheiden sollte. Auf den brutalen 6km mit Rampen von bis zu 20% lieferten beide eine extrem starke Performance ab und konnten an Position zwei den Gipfel überqueren. In der Abfahrt konnten die beiden die führenden Belgier ein- und überholen.

 

Auf den letzten 10km vom Ende der Abfahrt bis ins Tagesziel vergrößerten Maxi und Christian in Zeitfahrermanier den Vorsprung auf über 40 Sekunden und konnten so jubelnd den Zielstrich überqueren. In der Gesamtwertung verbesserten sich die Zwei um zwei Plätze und rangieren nun auf Platz 2, lediglich 33 Sekunden hinter den neuen Trägern des gelben Trikots aus Belgien.

 

Das Ergebnis der Etappe gibt es hier:

https://services.datasport.com/2016/velo/transalp/etappe5/rang021.htm

 

Genaue Details zur Etappe findet ihr in Maxis Strava-Daten, die unter folgendem link verfügbar sind:

https://www.strava.com/activities/625556239

7. Etappe: Levico Terme - Riva del Garda (95km)

Mit dem zweiten Etappensieg das Gesamtpodium abgesichert

Dass Angriff die beste Verteidigung ist, stellten Maxi Hornung und Christian Dengler auf der siebten und letzten Etappe der diesjährigen Tour Transalp unter Beweis. Auf den kurzen 96km von Levico Terme nach Riva del Garda ging es erneut über 2500 Höhenmeter zu überwinden. Bereits am ersten Anstieg, dem Kaiserjägerweg, sammelten sich die üblichen Verdächtigen an der Spitze und gingen gemeinsam in die Abfahrt. Einsetzender Regen machte diese extrem gefährlich, so dass sich Christian und Maxi zu einer defensiven Fahrweise entschlossen. Dennoch konnten sie gemeinsam mit den Führenden der Masters-Kategorie aus italien eine Lücke von etwa 50 Sekunden öffnen. Im Flachstück harmonierte man gut gemeinsam und fuhr mit Vorsprung in den Anstieg zum Lago di Cei. Hier blieben Maxi und Christian ihrem Rhythmus treu und ließen die beiden Italiender davon ziehen. Auf die Verfolgerteams bauten die beiden allerdings den Vorsprung weiter aus und verteidigten ihn über die beiden letzten Pässe der diesjährigen Austragung. In der ebenfalls nassen und extrem kurvigen Abfahrt in Richtung Gardasee mussten die beiden daher keinerlei Risiko mehr eingehen und rollten ihrem zweiten Etappensieg entgegen. 

 

In der Gesamtbilanz bedeutet das Platz 2 in der Gesamtwertung der Männerkategorie und Platz 3 in der Overall-Wertung aller gestarteten Teams. Zudem konnten sich die beiden 2 Etappensiege, 3 zweite Plätze und einen dritten Platz sichern. Somit wurden die Erwartungen deutlich übertroffen und Teamsponsor Stefan Herrmann konnte direkt vor Ort mit seinen Jungs das Ergebnis bejubeln.

 

Und auch selbst zeigte Stefan gemeinsam mit seinem Teamkollegen Hans Knauer auf der Schlussetappe nochmal Kampfgeist und platzierten sich auf Platz 11 bei den Grand Masters. In der Gesamtwertung schoben sich die beiden auch noch auf Platz 19 nach vorne.

 

Das Ergebnis der Etappe gibt es hier:

https://services.datasport.com/2016/velo/transalp/etappe7/rang021.htm

 

Genaue Details zur Etappe findet ihr in Maxis Strava-Daten, die unter folgendem link verfügbar sind:

https://www.strava.com/activities/627467096


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